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Freitag, 14. Januar 2011

Konstruktivismus - Definition

Konstruktivismus beschreibt eine Theorie der Lernpsychologie. Kognitive Konstruktionsprozesse werden erforscht um Lernprozesse zu verbessern.

Der Konstruktivismus geht davon aus, dass jedes menschliche Erleben und Lernen Konstruktionprozesssen unterliegt. Diese werden auf sozialer, kognitiver, sinnesphysiologischer und neuronaler Ebene beeinflusst.
Im Mittelpunkt steht die individuelle Repräsentation der Welt des Lernenden. Dies bedeutet, der Lernende selbst, seine Umgebung und die Bedingungen konstruieren das, was gelernt wird.

Der Mensch kann seine Umwelt nicht objektiv wahrnehmen, denn er hat nur eine Subjektive Wahrnehmung der Welt, die auf seinen persönlichen Erfahrungen aufbaut. Wissen ist keine Wiedergabe der Realität, sondern eine Funktion des Erkenntnisprozesses. Wissen existiert also im Lernenden.

Konstruktivismus macht keine Aussage über das Sein sondern lehrt, dass Erkenntnis durch Konstruktion entsteht. Daraus folgt, dass jenes, was der Lernende für sich selbst erarbeitet, also das Wissen, dass er selbst konstruiert, bleibt am besten im Gedächtnis.

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